Die besten Apps für Apple CarPlay und Android Auto
Published:Teilen
CarPlay lässt nur Apps zu, die Apple fürs Fahren freigegeben hat — eine deutlich kürzere Liste als der App Store. Das ist Absicht, und es bedeutet: Die Apps, die es hineinschaffen, lohnen sich meist.
Hier sind die, die ihren Platz wirklich verdienen, plus eine Anmerkung dazu, was CarPlay nicht tut, egal was Sie installieren.
Navigation
Google Maps — für die meisten die Standardwahl. Beste Verkehrsdaten in Europa, beste Einträge zu Geschäften und eine Spurführung, die an unbekannten Autobahnkreuzen wirklich hilft.
Waze — besser als Google Maps speziell bei Gefahrenstellen, Blitzern und plötzlichen Staus, weil es in Echtzeit von der Community gespeist wird. Bei allem anderen schwächer. Viele fahren Waze auf dem Arbeitsweg und Google Maps sonst.
Apple Maps — deutlich besser geworden und in Westeuropa inzwischen echte Konkurrenz. Sein Vorteil ist die Integration: Siri versteht es am besten, und es erscheint am zuverlässigsten im Kombiinstrument.
TomTom AmiGO — kostenlos, offlinefähig und die beste Wahl, wenn Sie in Gegenden mit schlechtem Mobilfunk unterwegs sind.
Musik und Audio
Spotify — die vollständigste CarPlay-Umsetzung aller Musik-Apps. Offline-Playlists funktionieren sauber, was auf Landstraßen zählt.
Apple Music — die tiefste Siri-Integration. „Spiel etwas, das ich länger nicht gehört habe" funktioniert tatsächlich.
YouTube Music — lohnt sich, wenn Sie ohnehin YouTube Premium zahlen, denn es ist enthalten.
Pocket Casts — die beste Podcast-App auf CarPlay. Bessere Warteschlangen als Apple Podcasts und zuverlässiges Fortsetzen.
TuneIn Radio — für Livestreams, inklusive Sender von zu Hause, wenn Sie im Ausland fahren.
Praktische Ergänzungen
ABRP (A Better Routeplanner) — unverzichtbar für E-Auto-Fahrer. Plant Ladestopps anhand Ihres tatsächlichen Akkustands und Fahrzeugmodells und läuft auf CarPlay.
PARK NOW / EasyPark — Parkvorgänge vom Autobildschirm starten und beenden, statt am Handy nach der App zu suchen.
WhatsApp — Nachrichten werden vorgelesen, Antworten diktiert. Der Text wird während der Fahrt nie angezeigt, was richtig so ist.
Was CarPlay nicht tut
Das gehört klar gesagt, weil es ständig gefragt wird.
Kein Video. YouTube, Netflix und alles Vergleichbare sind gesperrt. Apple erlaubt keine Videowiedergabe auf der CarPlay-Oberfläche, und daran ändert keine App und keine Einstellung etwas.
Kein Surfen. Für CarPlay gibt es keinen Browser.
Keine Spiele, keine Social-Media-Feeds. Aus demselben Grund.
Wenn es Ihnen speziell um Video geht, braucht das eine Android-basierte AI Box statt eines CarPlay-Moduls — ein anderes Produkt mit anderer Oberfläche. Dazu sagen wir klar: nur im Stand nutzen und prüfen, was die Straßenverkehrsordnung Ihres Landes erlaubt.
Hinweis zu nachgerüstetem CarPlay
Wenn Sie CarPlay über ein Nachrüstmodul statt ab Werk bekommen haben, verhalten sich alle oben genannten Apps identisch. Das Modul stellt Ihrem Handy eine standardmäßige CarPlay-Sitzung bereit — iOS weiß nicht und interessiert es nicht, dass das Auto ein BMW von 2010 ist.
Der einzige praktische Unterschied ist die Bildschirmgröße. Auf einem 6.5-Zoll-Werksdisplay zeigt das CarPlay-Raster weniger Symbole pro Seite als auf einem modernen 10-Zoll-Bildschirm. Es funktioniert alles, Sie blättern nur etwas mehr.
Erst einmal CarPlay bekommen
Hat Ihr Auto noch kein CarPlay, bestimmen Sie zuerst Ihr Infotainment-System — davon hängt ab, welches Modul passt.
Nutzen Sie den Fahrzeug-Check, lesen Sie die Anleitung in 3 Schritten, oder schicken Sie Ihre FIN an info@oemcarplay.com. Kostenlos, in der Regel innerhalb von 30 Minuten beantwortet.
